TERMINE: 24.04.26 17:00-18:00 Uhr Sprechtag — 26.04.26 09:30 Uhr Mitgliederversammlung — 09.05.26 10:00-12:00 Uhr Tauschbörse für Pflanzen — 09.05.26 ab 14:00 Uhr Frühlingsfest — 22.05.26 17:00-18:00 Uhr Sprechtag

Neue Internetseite ab 08.02.2018

Am 08.02.2018 erfolgte die Umstellung der Internetseite unseres Kleingärtnervereins. Somit endet nach gut 7 Jahren das bisherige Seitenlayout. Ich habe diese Anpassung vorgenommen, weil es Änderungen der basierenden Software gibt. Es ist in etwa vergleichbar, wie die Umstellung von Microsoft Windows 7 auf Windows 10. Fortlaufend wird die Software weiterentwickelt, sei es wegen neuen Funktionalitäten, größerer Sicherheit, höherer Geschwindigkeit oder aus ergonomischen oder ökonomischen Gründen. Damit unsere Internetseite auch zukünftig funktioniert, habe ich ein komplett neues Web-Content-Management-System aufgesetzt. Zunächst war ich sehr enttäuscht, weil alles so „fremd“ aussah und nichts mehr an unsere traditionelle KGV-Pfingstberg-Homepage erinnerte. Aber durch etliche Umprogrammierungen, habe ich die „neue Seite“ optisch und funktionell an unsere „gewohnte Seite“ angepasst.

InternetseiteKGV ab2010

die „bisherige Seite“ 2010-2018

Die bisherige Internetseite basierte auf dem Content-Management-System (CMS) „Joomla! 1.5“ mit der Webseiten-Skriptsprache PHP5. Der aktive Support für Joomla! 1.5 (letzte Version 1.5.26) wurde bereits 2012 und der von PHP5 (letzte Version 5.6) wurde im Januar 2017 eingestellt. Schon seit einigen Jahren musste ich „händisch“ Anpassungen durchführen, damit bestimmte Inhalte noch verfügbar waren. Einige Dinge funktionierten überhaupt nicht mehr.

die neue Internetseite ab 2018

die „neue Seite“ ab 2018

Ansicht und Menü bei kleinen Displays

Ansicht und Menü bei kleinen Displays

Seit dem Sommer 2017 habe ich an eine neue Homepage gearbeitet, ohne die „alte“ abzuschalten oder zu vernachlässigen. Aktuell verwende ich das CMS „Joomla! 3.8.5 vom 06.02.2018“ mit dem Template „JP(JoomlaPlates)-Blog“, aufgesetzt auf eine MySQLi-Datenbank mit „PHP7.2.1 vom 04.01.2018“. Zu den Neuerungen zählen:

  • größeres Layout
  • Unterstüzung von kleineren Displays (z.B Smartphones)
  • „Aktuelle Bauernregel“ (seit 2015 wieder dabei)
  • verbessertes Menü, welches auch auf Tablets und Smartphones bedienbar ist

 

Gleich geblieben sind die Inhalte der gut 150 Beiträge und auch die Daten der knapp 50 registrierten Benutzer.

Noch ein Tipp von mir: wer auf Nummer Sicher gehen will, der sollte stets unsere Adresse https://kgv-pfingstberg.de  (ohne „www“) verwenden, da diese Domain eine „sichere Webseitenverbindung“ über HTTPS / SSL verwendet. Die anderen 3 Domains (siehe Impressum) verwenden das „ungesicherte“ HTTP.

Andre MackIch wünsche viel Spaß mit unser neuen Vereins-Internetseite

Herzliche Grüße

euer Andre

 

 

 

Wer die Entstehung unser Internetseite (aus dem Jahr 2012) nachlesen möchte, der findet diese hier.

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Osterfeuer

 

Jedes Jahr findet am Karsamstag unser traditionelles Osterfeuer statt. Hier haben alle Kleingärtner die Möglichkeit, ihren trockenen Baumschnitt abzugeben. Bei einem kühlen Bier oder heißem Glühwein und einer leckeren Wurst, könnt ihr dann gemeinschaftlich das Feuer bestaunen. Das Osterfeuer wird auf dem großen Parkplatz entzündet. Hier trifft sich die Gartengemeinschaft, um sich vom Winter zu verabschieden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam den Start ins neue Gartenjahr zu feiern.

Der Haufen wird aufgebaut
Der Haufen wird aufgebaut
2013 war es mit -2..+3°C am kältesten
2013 war es mit -2..+3°C am kältesten

Das erste Osterfeuer wurde im Jahr 2004 von unserem Gartenfreund Jürgen Drews ins Vereinsleben gerufen, der 11 Jahre (bis 2015) ehrenamtlich alles organisierte und reibungslos durchführte. Seit dem unser Kleingärtnerverein dieses zentrale Osterfeuer zum Verbrennen des Baumschnitts durchführt, sind die vielen kleinen Einzelfeuer in den Kleingartenanlagen am Pfingstberg über die Jahre hinweg deutlich zurückgegangen. Früher „räucherten“ sehr viele Gärtner die Garten- und die Wohnanlagen über die kompletten Wintermonate ein. Unabhängig davon gilt seit 2007 im Land Brandenburg und in der Stadt Potsdam, ein Verbot über das Verbrennen von Baumschnitt und jeglichen Gartenabfällen. Daher ist dieses traditionelle Osterfeuer (mit jährlich erforderlicher Genehmigung), das einzige erlaubte „Baumschnitt-Feuer“ für unsere Kleingärtner.

Die Verantwortlichen müssen jedes Jahr aufpassen, damit kein Unrat und verbotene Brandmaterialien (z.B. feuchtes Holz und Laub) abgeladen werden. Neben Brandschutz und Sicherheitsbestimmungen, müssen auch die Umweltauflagen erfüllt sein. So darf der Holzhaufen erst kurz vor dem Entzünden aufgebaut werden, damit dort keine Tiere einnisten und eventuell zu Schaden kommen. Dann muss noch bis spät nachts, die extrem heiße Glut durch eine „Feuerwache“ ständig unter Kontrolle gehalten werden. Besonders erschwerend sind auch noch einige uneinsichtige „Gärtner“, die sich an keine Regeln halten wollen. Und so gab es schon etliche Handgreiflichkeiten und üble Beschimpfungen. Ohne das ehrenamtliche Engagement der Osterfeuer-Verantwortlichen, gäbe es kein Osterfeuer mehr in unserem Gartenverein. Dafür gebührt es Dank und Anerkennung!

und 2011 am wärmsten mit +11..+24°C
und 2011 am wärmsten mit +11..+24°C
Osterfeuerspezialist Jürgen Drews (im Bild rechts)
Osterfeuerspezi Jürgen Drews (rechts)
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Ein Jahr Internet

Ein Jahr Internetpräsenz bzw. die Geschichte über die Entstehung unser Vereins-Internetseite

Die Idee eine eigene Internetseite für unseren Verein zu erstellen hatte ich schon als Revisionär im Jahre 2009. Mich ärgerte, dass man immer schwer an Informationen unseres Vereins „rankam“. Sei es irgendein Geburtstag oder eine Adresse eines Vorstandsmitglieds oder einfach nur eine Terminübersicht über unsere Sitzungen.

2010 wurde die Kegelgruppe neu aufgestellt und Werner Kampe fragte nach, ob es eine Mög­lichkeit gibt, Kegelergebnisse oder Kegeltermine der Öffentlichkeit bekannt zu machen; am bes­ten irgendwo im Internet. Da ich als gelernter Technischer Informatiker im Bereich der Mess- und Automatisierungstechnik als Entwicklungsingenieur tätig bin, traute ich mir die Erstellung einer Internetseite zu, obwohl meine system- und hardwarenahe Programmierung (C, C++, Delphi) um Welten von der Internetprogrammierung (HTML, PHP, SQL, XML, JavaScript, CSS) entfernt ist.

maps
Eintrag bei Google Maps

  • 08.10.2010: Anmeldung „kgv-pfingstberg.de“ beim Provider und Eintrag bei der Denic
  • 27.10.2010: Erstellung Basissystem (Datenbank und CMS-Joomla!)
  • 11/2010-04/2011: Planung und Erstellung des Internetauftritts
  • 24.04.2011: Freischaltung/Fertigstellung der Internetseite
  • 08.05.2011: Präsentation der Vereinsseite bei der Mitgliederversammlung
  • 06/2011-04/2012: Eintragung in Suchmaschinen, Fehler- Designänderungen…
  • 24.04.2012: Ein Jahr der Vereinsseite mit 70.121 Seitenaufrufen / 5,5 Gigabyte

kgvpfingstberg

Unser Vorstand stimmte zu, dass ich mich um die Erstellung einer Vereins-Internetseite kümmern werde.

Die Internetseite sollte nicht nur für die Öffentlichkeit präsent sein, sondern sollte auch als interne Austauschplattform des Vorstandes genutzt werden. Damit stand fest, dass eine datenbankun­terstützte Lösung mit möglichst einfacher Verwaltung her musste. Die Wahl fiel auf Joomla! dem freien Content Management System (CMS).

Ich meldete am 8. Oktober 2010 beim Internetprovider STRATO unseren Webspace (Internet­präsenz) und die Domain „kgv-pfingstberg.de“ an. Neben dieser Domain gehören uns noch fol­gende Adressen, die bei der zentralen Domain-Registerstelle DENIC eG eingetragen sind: „pfingstberg-ev.de“, „kleingarten-potsdam.de“ und „kgv‑pfingstberg-potsdam.de“.

Am 27.10.2010 habe ich unsere Internetdatenbank MySQL und das Joomla!-CMS angelegt und somit die Basis für den Internetauftritt gelegt. Im Zeitraum November 2010 bis April 2011 ent­stand die Vereinsinternetseite. Davon wurden ca. 90 Stunden für die Einarbeitung, das Sam­meln von Informationen, die Planung des Seitenaufbaus, für das Design und der Abläufe benö­tigt. Weitere über 80 ehrenamtliche Arbeitsstunden, habe ich mich mit der Programmierung, mit der Erstellung der Beiträge, dem Anlegen von Benutzergruppen und mit dem Hochladen von Dateien beschäftigt.

Am 24.04.2011, pünktlich zum 88. Geburtstag unseres Vereins, war die Internetseite fertig. Zur Mitgliederversammlung am 8. Mai 2011 präsentierte ich live unseren Internetauftritt.

backendBackendverwaltung unserer Homepage

 

In der Versammlung, als auch auf der Internetseite (bis Dezember 2011), forderte ich unsere Mit­glieder auf, bei der Seitengestaltung oder bei der Informationsbeschaffung von Geschichten aus dem Vereinsleben, mitzumachen.

Bis auf Werner Kampe, der die Kegelseite mit viel Herzblut von 2011 bis 2015 bearbeitet, hat sich bis heute nie­mand weiteres gemeldet. Es ist schon ein wenig traurig, dass vom größten Kleingärtnerverein Potsdams, mit fast 240 Parzellen, keine Rückmeldung bis dato erfolgte. Daher musste ich im Alleingang alle anfallenden Arbeiten selber erledigen.

onlinefestplatteOnlinefestplatte (HiDrive/Cloud)

 

Im Zeitraum Juni 2011 bis April 2012 wur­den von mir weitere ca. 100 Arbeitsstunden ehrenamtlich für folgende Tätigkeiten geleistet:

Eintragung der Seite in 15 Suchmaschinen (google.de, yahoo.de, bing.de, kleingartenvereine.de etc.), Erstellung eines YouTube-Benutzerkontos und Eintrag in GoogleMaps. Neben der Fehlerbeseitigung, insbesondere die komplizierte Darstellung im InternetExplorer, wurde die Menübedienung (Klappmenü) überarbeitet. Ich programmierte eine automatische Ge­burtstagsliste, integrierte eine Wetter- und Bauernregelübersicht. Ich installierte ein Editor, der Ähnlichkeit mit Word hat, mit dem man einfach Beiträge für unsere Seite erstellen kann.

bockbieranstich2011Information über Feierlichkeiten auf der Internetseite

Es wurde eine Suchen-Funktion, eine Dokumentenverwaltung, eine Seitenübersicht (Sitemap) und eine Übersicht der neuesten Beiträge implementiert. Für große Datenmengen steht eine Online­festplatte (HiDrive/Cloud) mit 20 Gigabyte Datenvolumen zur Verfügung. Für die Kommunikation wurde ein eMail-Server von Strato eingebunden. Weiterhin habe ich Maßnahmen zur Datensi­cherung (Backup) durchgeführt. Alle wichtigen Termine, Feierlichkeiten und Kontaktmöglichkeiten wurden und werden ständig aktualisiert.

In diesem einen Jahr wurden 70.121 Seitenaufrufe mit einem Datenvolumen von über 5,5 Gigabyte gezählt. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von 192 Seitenzugriffen mit einer Datenmenge von ca. 15,5 Megabyte.

Potsdam, 24.04.2012

Andre Mack
Dipl.-Ing. (FH)

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Zum Laubenpieper

Geschichte des Vereinsheimes 
Quelle: Chronik KGV „Pfingstberg“ e.V. vom 01.04.2001

In den 1950er-Jahren war zur Gewährleistung eines geregelten Spartenlebens der Bau eines Kulturheimes dringend notwendig geworden, zumal die Mitgliederversammlungen bisher unter freiem Himmel durchgeführt werden mussten. Tische und Stühle brachten die Gartenfreunde selbst mit. Im Winter fanden die Versammlungen in den Lokalen „Obelisk“ (Schopenhauerstraße) und „1000jährige Eibe“ (Eisenhartstraße) statt. Nachdem der damalige Spartenvorsitzende Fritz Walter bereits im Jahre 1948 entsprechend allgemeiner Zustimmung erneut die Frage des Kulturheimes aufgeworfen hatte, begannen dazu Anfang 1952 die ersten Vorarbeiten. In gemeinsamer Arbeit und Mittelbeschaffung entstand so ein gemeinsames Kulturheim der Sparten „Pfingstberg“ und „Bergauf“. Beide Sparten sollten zu gleichen Rechten und Pflichten am Bau und der Leitung des Kulturheimes beteiligt sein.

Kulturheim 1954

Die finanziellen Mittel zum Bau des ersten Kulturheimes mit Wasserleitung, Kinderkarussell (545,00 Mark) und Inventarien (4.850,00 Mark) wurden aus eigenen Kräften aufgebracht. So zahlte jeder Gartenfreund einen zinslosen Kredit in Höhe von 5,00 Mark. Anfang 1952 wurde mit dem Bau begonnen, dazu durften mit Genehmigung des Rates der Stadt Potsdam Trümmersteine aus dem alten Stadtkanal geborgen werden. Die Bausubstanz bestand aus Abbruchziegeln, Rohrleitungen aus der Demontage vom Flugplatz Staaken und Metallpfeilern aus Pferdeställen. Gartenfreunde halfen bei der Beschaffung von Balken, Brettern, Fensterrahmen und Türen. Gartenfreund Gallas schaffte mit seinem Traktor die Baumaterialien heran, die oft nachts ausgeladen werden mussten. Die Gartenfreunde und ihre Angehörigen leisteten insgesamt 12 000 NAW-Stunden (Nationales Aufbauwerk).

Nach nahezu zweieinhalbjähriger Bauzeit konnte am 09. Mai 1954 das Kulturheim Pfingstberg/Bergauf an der Nedlitzer Straße/Schwarzer Weg durch Oberbürgermeister Promnitz eingeweiht werden. Im Namen von über 350 Parzellenpächtern der Sparten „Pfingstberg“ und „Bergauf“ wurde dem damaligen Rat der Stadt Potsdam eine Mappe mit einer Auswahl von Bildern ihres in Gemeinschaftsarbeit errichteten Heimes überreicht. Zehn bewährte Mitglieder wurden vom Rat der Stadt mit der Ehrennadel des „Nationalen Aufbauwerkes des Bezirkes Potsdam“ in Silber bzw. Gold ausgezeichnet. Es waren die Gartenfreunde Brinkmann, Gott, Krischker, Reschke, Switalla, Walter, Wegner, Welzer, Haselow und Ehm. Mit der Einweihung verbunden war ein Frühlingsfest, auf dem 700 Gartenfreunde, Einwohner und Bewohner des Feierabendheimes „Pfingstberg“ anwesend waren, und das vom Wohnbezirk 12 a der Nationalen Front sowie von der Stadtverordneten Mekin unterstützt wurde.

Im Juli 1954 konnte dann das erste gemeinsame Sommerfest beider Sparten unter einem Dach gefeiert werden (der Gastraum war anfangs zur Straße hin offen). In echter Gemeinschaftsarbeit war mit eigenen Mitteln ein Kulturheim erbaut worden, das auch gemeinsam verwaltet wurde. Damit war eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des geistig-kulturellen Gemeinschaftslebens in den beiden Sparten geschaffen worden.

Die bisherige Zusammenarbeit mit der Sparte „Bergauf“ wurde allerdings bald beeinträchtigt. Zwischen 1954 und 1956 kam es zu Streitigkeiten um die Nutzung und Verwaltung des Kulturheimes zwischen den Vorständen. Die Kantine war zuerst von einem Pächter der Sparte „Bergauf“ geführt worden. Bald aber führten finanzielle und personelle Problemen dazu, dass sich im Jahre 1957 die Sparte „Bergauf“ von weiterer Verantwortlichkeit für das Kulturheim loslöste. Der langjährige Gartenfreund Switalla beschreibt diesen Auflösungsprozess aus eigenem Erleben wie folgt:

„Durch die unordentliche Arbeitsweise, Unterschlagungen und Manko der damaligen Beauftragten und Pächter der Kantine sowie Gerichtskosten traten hohe Verluste auf. Dazu kam die „Republikflucht“ des Kassenleiters mit 2.500,00 Mark. Durch fachkundige Aufzeichnungen, Umsatz, Gewinn und langjährigen Ermittlungen sowie Erstellung einer Kartei sämtlicher Mitglieder durch die Gartenfreundin Switalla konnte erstmals dem damaligen Vorstand über die Verpflichtungen sowie Außenstände des Kulturheimes ein Überblick gegeben werden. Nach Trennung des Kulturheimes von der Kleingartensparte „Bergauf“ und Übernahme durch uns sowie der beantragten teilweisen Tilgung der Steuerschulden durch den Rat der Stadt ging es dann in den Jahren 1957/58 in unserem Kulturheim aufwärts. Die ehrenamtliche Funktion des Kassenleiters bekleidete die Gartenfreundin Switalla dann noch mehr als 7 Jahre. 1961 wurde das Kulturheim mit einem Pachtzins von monatlich 125,00 Mark an den Gartenfreund Fuchs verpachtet“.

Unter Leitung der Kleingartenorganisation und der Stadtverwaltung Potsdam wurde unter einem Vergleich von 1.500,00 Mark das Kulturheim dem Verein „Pfingstberg“ zugeschrieben, der damit alle finanziellen Verbindlichkeiten übernehmen musste.

Der Auflösungsprozess der gemeinschaftlichen Verwaltung des Kulturheimes ist aktenkundig im Stadtarchiv wie folgt belegt:

„Dem Antrage und Wunsch beider Mitgliederversammlungen „Pfingstberg“ am 28.04.1956 und „Bergauf“ vom 04.05.1956 eine Vermögenstrennung durchzuführen, wird zugestimmt.“

Ein entsprechender Vertrag vom 22.10.1956 legte dann folgende Regelung fest: „Mit Wirkung vom 01.10.1956 wird das bisherige Vermögen der Kleingartengruppen „Pfingstberg“ und „Bergauf“ einer Teilung unterzogen. Ab 01.10.1956 ist somit die Kleingartengruppe „Pfingstberg“ alleiniger Eigentümer des Kulturhauses einschließlich der beweglichen Gegenstände auf dem Kulturplatz..(siehe Anlage) Festlegungen: Die Kleingartengruppe „Pfingstberg“ verpflichtet sich, als Abfindung der Kleingartengruppe „Bergauf“ 1.500,00 Mark auszuzahlen. Die Kleingartengruppe „Pfingstberg“ übernimmt das auf dem Kulturhaus ruhende Darlehn von Frau Krause in Höhe von 1.500,00 Mark sowie alle zurückliegenden Verbindlichkeiten in allein- und selbstschuldnerischer Haftung.“

Vereinsheim 1990

Nachdem zunächst Frau Rublack und später Gartenfreund Erwin Fuchs die Geschäfte übernahm, begann wieder ein allmählicher Aufstieg des Kulturheimes, auch wenn laufend ein hoher Schuldbetrag abgetragen werden musste. Eine Summe von nahezu 3.800,00 Mark wurde 1963 und eine Steuerschuld in Höhe von 1458,18 Mark aus den Jahren 1957/58 wurde im Dezember 1972 schließlich vom Rat der Stadt Potsdam getilgt. (Quelle: Jubiläumszeitung 50 Jahre Kleingartensparte „Pfingstberg“, S. 7/8)

Seit Mitte der 1970er-Jahre wurde das Kulturheim zunehmend Anziehungspunkt auch für Bürger des Wohnbezirks durch die verschiedensten Veranstaltungen einschließlich von Brigadefeiern von Arbeitskollektiven, sowie für Disco-Veranstaltungen der Jugendlichen des Wohngebiets.

Die Bausubstanz und die Anforderungen an das Spartenheim erforderten in den 80er Jahren einen Neubau. Da von staatlicher Seite für einen Neubau keine Zustimmung gegeben wurde erfolgte dieser unter dem Aspekt einer Rekonstruktion.

Die Vorbereitung und Durchführung dieser Rekonstruktion stand in voller Verantwortung des Vorsitzenden P. Winkler. Sie wurde im Zeitraum vom 03.05.1984 bis 05.04.1985 durchgeführt.

Zur finanziellen Sicherstellung der Rekonstruktion standen 19.000 Mark der DDR aus dem Guthaben der Sparte zur Verfügung. Weiterhin wurde auf das Vertrauen des Bewirtschafters des Spartenheims Gartenfreund Baudach gesetzt, dass er durch seine Arbeit im laufenden Jahr die entsprechenden Gewinne erwirtschaftet, um weitere Geldmittel für den Umbau zur Verfügung zu haben. Es war nicht vorgesehen, die Mitglieder der Sparte durch Umlagen zu belasten. Eine zeitweilige Zahlungsunfähigkeit der Sparte bezüglich der Baumaßnahmen wurde mit der Bereitstellung eines zinslosen Privatkredites durch Gartenfreund Winkler überwunden. Für jede geleistete Stunde wurde eine Vergütung von 5 Mark der DDR, für Spezialleistungen 10 Mark gezahlt.
Die Bausumme insgesamt betrug: 89.760 Mark, davon für Baumaterialien 42.870 Mark und für Arbeitsleistungen 46.890 Mark.

In Vorbereitung der vorgesehenen Baumaßnahme wurde 1983 auf der Parzelle 29 ein Gebäude für ein Materiallager, eine Werkstatt sowie ein Vorstandszimmer errichtet. Letzteres stellte unter den bestehenden Verhältnissen eine wesentliche Verbesserung der Arbeitsverhältnisse für den Vorstand dar. Im Materiallager lagerte die eiserne Reserve, die aus den Betrieben erworben werden konnte. Die Materialversorgung war eines der schwierigsten Aufgaben. Die erforderlichen Bilanzanteile für die notwendige Anzahl an Kalksandsteinen erhielten wir vom Kreisverband. Die Baustoffversorgung erteilte die Bilanz für die Dachbinder. Alle anderen notwendigen Materialien wurden über Beziehungen bzw. Umlagerungen aus den Betrieben beschafft.

Vereinsheim 2017

Pünktlich am 03.05.1984 wurde mit dem Abriss des alten Spartenheimes begonnen, obwohl am 02.05. der Gartenfreund Manfred Lange noch seine Silberne Hochzeit darin gefeiert hat. Während der Abrissarbeiten, die nur in den Abendstunden erfolgten, wurde die Theke und ein Bierkeller im Bereich des Spartenheimgeländes eingerichtet, um die Versorgung und Betreuung aufrechtzuerhalten. Es wurde ein 5×5 m Zelt mit Beheizung aufgebaut, damit kein Verlust bei den finanziellen Einnahmen, die bekanntlich schon verplant waren, entsteht. Nach dem Abriss und Abtransport der Baumaterialien des alten Spartenheimes erfolgte der Rohbau durch eine Feierabendbrigade von Jung- Ingenieuren unter der Leitung von Gartenfreund U. Rieger entsprechend einem vorher vereinbarten Festpreis. Der Dachstuhl einschließlich der Ringanker wurde in Eigenleistung errichtet. Die schwierigste Phase war der Ausbau des Spartenheimes. Dazu gehörten:
– Fenster und Türen durch Handwerker des Zentralinstituts f. Ernährung für 10,00 M die Std. einzubauen,
– Installation der Elektroanlage ebenfalls durch Handwerker des Zentralinstituts f. Ernährung mit Material aus diesem Betrieb,
– Fliesenarbeiten durch den Gartenfreund Schmidt nach vereinbartem Festpreis,
– Ausrüstung der Küche u. a. mit einem Elektroherd vom ZfE, der wertgemindert durch Gartenfreund Winkler beschafft wurde,
– Heizungs- und Sanitärinstallation durch Umsetzung des Heizkessels und Neuinstallation der Heizungs-, Wasser- und Sanitäranlagen
– die Unterkonstruktion sowie sämtliche Holz- und Deckenarbeiten erfolgten in unsagbarer Kleinarbeit,
– durch Feierabendbrigaden erfolgten der Außenputz sowie die Plattenverlegung gemäß vereinbarten Festpreis.

Für die Bestuhlung des Spartenheimes erhielt die Sparte von der PGH „Schädlingsbekämpfung“ aus deren Reservefond eine Spende in Höhe von 10.000 Mark. Die Übergabe des rekonstruierten Spartenheimes war ein Höhepunkt unserer Sparte. So konnten wir Vertreter des Kleingartenverbandes, des Rates des Bezirkes und der Stadtverwaltung begrüßen. Verdienstvolle Gartenfreunde, die während der Rekonstruktion ständig vor Ort waren, wurden als „Aktivist der sozialistischen Arbeit“, verbunden mit einer Geldprämie, ausgezeichnet. Zu ihnen gehörten u. a.: D. Vogel und F. Adamzik. An den Arbeiten zur Rekonstruktion und deren finanziellen und materiellen Sicherstellung hat sich eine Vielzahl von Gartenfreunden beteiligt.

Anfang der 90er Jahre musste das zur bisherigen Sparte gehörende Kulturheim bezüglich der Bewirtschaftung aus der Verantwortung des jetzigen Vereins bzw. dessen Vorstandes herausgelöst und an den Pächter übertragen werden. Dies war erforderlich, da nach den neuen gesetzlichen Regelungen ein Verein keine Einrichtung mit Einnahmen betreiben darf, weil ansonsten seine Gemeinnützigkeit aufgehoben würde.

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Aktuelles

Ansprechpartner NGP / EX-Rohr aktualisiert!!! (Kontaktdaten)

Intressante Themen rund ums Gärtnern sind in unserer Linksammlung zu finden.

Öffentliche Grünabfallsammlung der STEP 2026
Am Hang/Vogelweide
09.05. 12:00 – 14:00 Uhr
07.11. 12:00 – 14:00 Uhr

+++ Neues Formular +++
Antrag-Trampolin-Kinderspielhaus

Neben der „Märkischen Gärtnerpost“, die seit dem Jahr 2000 herausgegeben wird, gibt es seit 2018 vom Kreisverband den „Potsdamer Gärtnerbote“.

Kurzer Überblick:

Wenig Zeit oder neu hier?
Im Gartenflyer gibt es alle wichtigen Infos:
Flyer-Mein Kleingarten

Arbeitseinsätze

Anmeldung für Arbeitseinsätze
+49 17631003697
Telefonisch oder WhatsApp
bitte Parzelle mit angeben

Auf-/Abbau Frühlingsfest
08.05.2026 – ca. 17:00 Uhr
10.05.2026 – ca. 10:00 Uhr

Herbstputz Vereinsgelände
24.10.2026 – 10:00 Uhr

Termine

24.04. 17:00-18:00 Uhr
Sprechtag

26.04. 09:30 Uhr
Mitgliederversammlung

09.05. 10:00-12:00 Uhr
Tauschbörse
09.05. ab 14:00 Uhr
Frühlingsfest

22.05. 17:00-18:00 Uhr
Sprechtag

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